Was kostet ein Tattoo? Diese Frage lässt sich nicht mit einer Zahl beantworten. Mit ein paar Faktoren kannst du die Kosten deines Wunsch-Tattoos aber gut abschätzen, bevor du ins Studio gehst. Hier erfährst du, wovon der Preis abhängt und wie du selbst grob rechnest.
Stundensatz oder Pauschale?
Die meisten Studios rechnen nach Zeit ab. In Deutschland liegen die Stundensätze je nach Studio, Stadt und Erfahrung meist zwischen etwa 70 und 200 Euro. Für kleine Motive verlangen viele Studios eine Mindestpauschale, für große Projekte manchmal einen Festpreis pro Session (Tagessatz).
- Stundensatz: transparent, aber die Gesamtsumme steht erst am Ende fest.
- Pauschale oder Tagessatz: gut planbar, du weißt vorher, was eine Session kostet.
Wovon der Tattoo-Preis abhängt
- Größe: Je größer das Motiv, desto mehr Zeit.
- Stil und Detailgrad: Realistik und feine Schattierungen dauern länger als klare Linien.
- Farbe oder Black & Grey: Farbe ist oft aufwendiger.
- Körperstelle: Rippen, Hände, Ellbogen oder Füße sind schwieriger zu stechen.
- Erfahrung des Artists: Gefragte Artists haben höhere Stundensätze.
- Cover-up: Das Überdecken eines alten Tattoos erhöht den Aufwand.
So rechnest du die Kosten grob aus
Die einfache Formel lautet: geschätzte Stunden × Stundensatz. Ein Beispiel: Dein Studio schätzt ein Motiv auf etwa 6 Stunden, der Stundensatz liegt bei 120 Euro. Dann liegst du bei rund 720 Euro. Wird das Motiv in zwei Sessions gestochen, verteilt sich der Betrag auf beide Termine.
Wie lange dein Motiv dauert, kann nur dein Artist einschätzen. Frag in der Beratung direkt danach.
Diese Kosten vergessen viele
- Anzahlung: Viele Studios verlangen sie bei der Terminbuchung, sie wird meist verrechnet.
- Absagekosten: Bei kurzfristiger Absage kann die Anzahlung verfallen.
- Nachstechen: Manche Studios stechen kostenlos nach, andere berechnen es.
- Pflege: Pflegecreme und Folie für die Heilung.
- Trinkgeld: freiwillig, aber üblich.
Wichtig: Verlässlich ist nur der Kostenvoranschlag deines Studios. Alle Angaben hier sind unverbindliche Richtwerte.
Budget planen
Kleinere Tattoos zahlen die meisten direkt. Bei großen Projekten wie einem Sleeve oder Backpiece kommen schnell vierstellige Beträge zusammen. Dann kannst du sparen, Session für Session aus dem Einkommen bezahlen oder das Projekt in Raten finanzieren. Sparen ist am günstigsten, weil keine Zinsen anfallen. Wenn du finanzierst, prüfe vorher, ob die Monatsrate mit Puffer in dein Budget passt, und rechne die Zinsen in die Gesamtkosten ein.
Achtung! Kreditaufnahme kostet Geld.
Mehr dazu in unserem Ratgeber Tattoo finanzieren: So funktioniert die Ratenzahlung.
Repräsentatives Beispiel: Sollzinssatz 7,98 % fest für die gesamte Laufzeit, effektiver Jahreszins 8,29 %, Nettokreditbetrag 10.000 Euro, Vertragslaufzeit 72 Monate, monatliche Rate 175,29 Euro, gesamter Zinsaufwand 2.620,68 Euro, Gesamtrückzahlung (inkl. aller Gebühren) 12.620,68 Euro.
Achtung! Kreditaufnahme kostet Geld.
Die Kreditvermittlung erfolgt durch Bon-Kredit, Master Media Group AG, Haldenstrasse 15, 8266 Steckborn, Schweiz. Tattookredit.de ist Werbepartner von Bon-Kredit, vermittelt selbst keine Kredite und erhält bei Vertragsschluss eine Provision. Die Preisangaben zu Tattoos sind unverbindliche Richtwerte (Stand November 2026).

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