Ein altes Tattoo gefällt dir nicht mehr? Dann ist ein Cover-up eine Möglichkeit: Das bestehende Motiv wird mit einem neuen Tattoo überdeckt. Hier erfährst du, was ein Cover-up kostet, wovon der Preis abhängt und worauf du vor dem ersten Termin achten solltest.
Was ist ein Cover-up?
Bei einem Cover-up sticht der Artist ein neues Motiv so über ein bestehendes Tattoo, dass das alte nicht mehr zu erkennen ist. Das ist anspruchsvoller als ein Tattoo auf freier Haut, denn das neue Motiv muss die alten Linien und Farbflächen geschickt aufnehmen und verdecken.
Worauf du dich einstellen solltest
- Das neue Motiv wird größer: Damit das alte Tattoo verschwindet, muss das Cover-up es deutlich überragen.
- Es wird meist dunkler: Helle Farben decken dunkle Linien kaum ab. Cover-ups arbeiten deshalb oft mit kräftigen, dunklen Flächen.
- Nicht jedes Motiv ist möglich: Dein Wunschmotiv muss zum alten Tattoo passen. Ein guter Artist sagt dir ehrlich, was funktioniert.
- Manchmal lohnt eine Laser-Aufhellung vorab: Bei sehr dunklen oder großen Tattoos empfehlen manche Artists, das alte Motiv zuerst mit einigen Laser-Sitzungen aufzuhellen. Das kostet extra, erweitert aber die Möglichkeiten.
Was kostet ein Cover-up?
Wie bei anderen Tattoos rechnen die meisten Studios nach Zeit ab. In Deutschland liegen die Stundensätze je nach Studio, Stadt und Erfahrung meist zwischen etwa 70 und 200 Euro. Weil ein Cover-up größer und aufwendiger ist als das alte Tattoo, braucht es in der Regel mehr Zeit und oft mehr als eine Session. Kleine Cover-ups liegen häufig im dreistelligen Bereich, große Projekte wie ein überdeckter Oberarm schnell im vierstelligen Bereich.
Kommen Laser-Sitzungen zur Aufhellung dazu, werden diese meist pro Sitzung abgerechnet und erhöhen die Gesamtkosten.
Wichtig: Verlässlich ist nur der Kostenvoranschlag deines Studios. Alle Angaben hier sind unverbindliche Richtwerte.
Die wichtigsten Preisfaktoren
- Größe und Farbe des alten Tattoos
- Größe, Stil und Detailgrad des neuen Motivs
- Körperstelle
- Erfahrung des Artists mit Cover-ups
- Anzahl der Sessions und eventuelle Laser-Aufhellung
So bereitest du dein Cover-up vor
- Such dir einen Artist, der Cover-ups in seinem Portfolio zeigt.
- Lass dich beraten, bevor du dich auf ein Motiv festlegst.
- Bitte um einen schriftlichen Kostenvoranschlag für alle Sessions – inklusive Anzahlung und Absagekosten.
- Plane Heilungszeit zwischen den Sessions ein, meist mehrere Wochen.
Cover-up bezahlen: sparen oder finanzieren?
Am günstigsten ist es, das Cover-up aus Erspartem oder Session für Session aus dem laufenden Einkommen zu bezahlen, weil keine Zinsen anfallen. Eine Finanzierung in Raten kann sinnvoll sein, wenn ein großes Projekt ansteht und die Monatsrate mit Puffer in dein Budget passt. Rechne die Zinsen dabei immer mit ein.
Achtung! Kreditaufnahme kostet Geld.
Wie die Ratenzahlung funktioniert, erklären wir in unserem Ratgeber Tattoo finanzieren: So funktioniert die Ratenzahlung. Was ein komplett tätowierter Arm kostet, liest du in Was kostet ein Sleeve?.
Repräsentatives Beispiel: Sollzinssatz 7,98 % fest für die gesamte Laufzeit, effektiver Jahreszins 8,29 %, Nettokreditbetrag 10.000 Euro, Vertragslaufzeit 72 Monate, monatliche Rate 175,29 Euro, gesamter Zinsaufwand 2.620,68 Euro, Gesamtrückzahlung (inkl. aller Gebühren) 12.620,68 Euro.
Achtung! Kreditaufnahme kostet Geld.
Die Kreditvermittlung erfolgt durch Bon-Kredit, Master Media Group AG, Haldenstrasse 15, 8266 Steckborn, Schweiz. Tattookredit.de ist Werbepartner von Bon-Kredit, vermittelt selbst keine Kredite und erhält bei Vertragsschluss eine Provision. Die Preisangaben zu Tattoos sind unverbindliche Richtwerte (Stand November 2026).

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